Die 3D hatte die Gelegenheit, an einem Workshop zum Thema „Auf der Flucht“ mit Stefan Schmalhofer von der youngCaritas teilzunehmen.Referent Stefan Schmalhofer

Zuerst beantworteten wir die Frage „Was macht die Caritas?“ bzw. „Wie hilft sie Menschen in Not?“ Alle waren beeindruckt von den vielen Sachen, mit denen die Caritas Personen unterstützt. Danach gestalteten wir ein Plakat mit dem Titel „Warum verlassen MENSCHEN ihr Heimatland?“, welches wir gemeinsam vervollständigten. Stefan Schmalhofer erklärte uns alle Begriffe sehr genau und verständlich. Außerdem beantwortete er unsere Fragen sehr ausführlich. Mit unserem neuen Wissen begannen wir ein lehrreiches Spiel.

Die Klasse wurde in Gruppen von 5 bis 6 Personen aufgeteilt und eine Spielfläche wurde in der Mitte des Raumes auf Tischen platziert. Das Spiel repräsentierte, wie schwer es ist, zu fliehen und sich ein neues Leben aufzubauen. Dieses war in 4 Abschnitte eingeteilt:

  • Im Land (Was nehme ich mit? Was ist wichtig?)
  • Ausreise (Wie kann ich das Land verlassen? Wie viel Geld benötige ich?)
  • Reise (Wo kann ich schlafen? Von was kann ich mich ernähren?)
  • Ankunft-Asyl (Wie schaffe ich mir ein neues Leben? Wo finde ich Hilfe?)

Jedes Team hatte eine Spielfigur und ein Arbeitsheftchen und uns wurde eine Geschichte, die auf wahren Ereignissen basierte, von einer Person, die fliehen musste, zugeteilt. Die erste Aufgabe war es, aus einem Bild mit verschiedenen Gegenständen sich auszusuchen, was man mitnehmen konnte. Ein Würfel entschied zumeist, was mit der Person geschieht, z.B. Wie viele Gegenstände man mitnehmen kann, die Menge an Geld, die einem zur Verfügung steht, welches Transportmittel man verwendet und am Ende auch, ob man bleiben durfte oder abgeschoben wird. Manchmal musste man aussetzen, da es auf dem Würfel auch ein Stopp-Feld gab. Am Ende wurden 3 von 4 unserer Asylanträge anerkannt. Dies ist normalerweise nicht der Fall. 

In drei Stunden wurden uns viele wichtige und grundlegende Informationen interessant und spannend nähergebracht. Insgesamt gefiel der ganzen Klasse der Workshop sehr gut und es half allen, besser zu verstehen, wie es Menschen auf der Flucht wirklich geht.

Antonia Göbesberger, Helene Puppenberger (3D)

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