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Adventbeginn: "Wenn aus Schwertern Pflugscharen werden und aus Lanzen Winzermesser"

Advent, das ist nicht nur die heimelige, idyllische Vorweihnachtszeit voll Brauchtum und Folklore. Der Advent ist eine besondere Zeit, eine Mischung aus Freude und Vorbereitung, vor allem aber eine Zeit des Bemühens.

Die Ankunft des Herrn bricht herein in unser Leben, in unseren Alltag in der Schule und so machten sich in der ersten Stunde des Advents die Schüler:innen mit ihren Adventkränzen auf zum Gottesdienst. Die biblischen Texte im Advent prägen starke Bilder und Kontraste: Finsternis und Licht, Waffengewalt und Frieden, Chaos und Sehnsucht nach Ordnung, Angst vor dem Untergang und die Hoffnung auf Neubeginn.

P. Benedikt bezog sich in seiner Predigt auf das Jahresmotto mit dem Aspekt des Friedens: Welch ein Kontrast zu den Meldungen der Nachrichten! „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen.“ (Jes 2,4)

Kein schmutziger Friede, sondern eine gerechte Ordnung, eine Basis für ein gelingendes Zusammenleben. Da müssen verhärtete Probleme angepackt werden, im Feuer aufgeweicht und umgeformt werden. Auch wir haben unsere Waffen, die es abzulegen gilt. Wegschieben und Verdrängen sind nicht die Lösungen! Anpacken und umarbeiten verlangen eine Zeit der Auseinandersetzung. Nur so ist ein geordneter Neubeginn möglich.

Nach dem von vielen Sänger:innen und Instrumentalist:innen feierlich gestalteten Gottesdienst wurden die schönen grünen Kränze aus Tannenreisig in die Klassen getragen. Ein herzlicher Dank an alle für die Mühe und den Einsatz! Die Kränze mit den vier Kerzen erinnern uns daran, dass es nicht mehr weit bis Weihnachten ist.

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