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Lernen damals und heute: Sozialprojekt der 2A im Pflege- und Betreuungszentrum St. Peter/Au

Die 2A stattete den Bewohner:innen des Pflege- und Betreuungszentrums einen Besuch ab und konfrontierte diese mit digitalen Lernmitteln - mit interessanten Erkenntnissen für Alt und Jung.

“Was nahm man in Ihrer Schulzeit in die Schule mit?” fragte die 2A die Bewohner:innen, die sich im Eingangsbereich des Pflege- und Betreuungszentrums versammelt hatten, zu Beginn ihres Besuchs. Auf den kilometerlangen Schulwegen, die zu Fuß zurückgelegt werden mussten, hatte man eine einfache Schultasche mit Stiften, Heften und einer kleinen Jause bei sich, lautete die Antwort.

Laura präsentierte anschließend ihre Schultasche und zeigte, was man aktuell in die Schule mitnimmt, darunter - heute selbstverständlich - das Tablet als digitales Hilfsmittel. Im Anschluss zeigten die Schüler:innen den Bewohner:innen, wie multifunktionell die Geräte im Unterricht eingesetzt werden. Besonders spannend zu beobachten war, wie die von der jungen Generation selbstverständlichen Handgesten der älteren Generation Schwierigkeiten bereiten. Valentin berichtete anschließend etwas überrascht: “Sachen, die für uns ganz normal sind, waren für die Leute völlig unbekannt.”

Überraschend war für die 2A auch zu erfahren, wie schnell Misserfolge in der Verwendung der Geräte mitunter rasch zu Resignation und Ablehnung der Geräte führten. Auf der anderen Seite kam Staunen auf, als man andere Bewohner:innen in einer Videobesprechung am anderen Ende der Leitung auf einem Bildschirm sah.

Für die Schüler:innen und die Begleitlehrpersonen Martin Mayerhofer und Elisabeth Sonnenschein war es eine wertvolle Erfahrung zu sehen, wie digitale Medien auf Menschen wirken, die keine Ausbildung in der Nutzung solcher Medien haben und ohne diese aufgewachsen sind. Aber es ging bei diesem Besuch um weit mehr als um digitale Geräte, wie Marlene beobachtete: “Den älteren Menschen ist es wirklich viel wert, wenn sie von früher erzählen können.” Die Kommunikation zwischen den Generationen anzuregen, war ein zentrales Anliegen dieses Projektes, aber auch gar nicht so einfach, wie Yousef feststellte: “Es war manchmal schwierig, so laut zu sprechen, dass man auch verstanden wird.”

Den Bewohner:innen des PBZ St. Peter/Au hoffen wir, mit unserem Besuch einen Eindruck vom Lernen in der heutigen Zeit und eine schöne Zeit geschenkt zu haben.

Herzlichen Dank an das Team des PBZ St. Peter/Au, dass sie dieses Kooperationsprojekt unterstützen!

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