StG 2021 22 Workshop Menschenhandel 005 web

Sklaverei gibt es nur noch in Geschichtsbüchern! Irrtum! Mit der Ware „Mensch“ werden täglich Geschäfte gemacht und gleichzeitig zahlreiche Menschenrechte verletzt. Zwang zur Arbeit, Prostitution oder Bettelei – beleuchtet wurde die Situation in Österreich und die Maßnahmen gegen den Menschenhandel.
Im Rahmen des „Menschenrechte-Activity“ bildete die Klasse Kleingruppen. Jede Gruppe erhielt die Aufgabe eine Präsentation eines zugewiesenen Menschenrechts – ohne Verwendung von Sprache – vorzubereiten. Nach rund 15 Minuten wurden die einzelnen Beiträge der Klasse vorgestellt. Dann wurde der Frage nachgegangen, was die häufigste Form des modernen Menschenhandels ist. Auflösung: jede Form der Prostitution. Menschenhandel wird durch drei Faktoren charakterisiert: die Handlung, dem Mittel und dem Zweck.

Bei der anschließenden Methode wurden die Schülerinnen und Schüler eingeladen zum Thema Menschenhandel Stellung zu beziehen. Es wurden Aussagen vorgetragen zu denen sich die Schülerinnen und Schüler entlang eines Meinungsbarometers positionierten. Dies diente einerseits zur Reflexion der eigenen Wahrnehmung und andererseits zur Vermittlung von Wissen. Hier einige Fragen, die die Workshopleiterin, Mag. Alexandra Schmatzer-Zehetner (youngCaritas), stellte: Woher kommen die meisten Opfer von Menschenhandel? Wie stark betroffen ist Österreich von Menschenhandel? Finden Hilfesuchende in Österreich Gehör? Welche Rolle spielen dabei Schlepper? Was würden Sie als Leserinnen und Leser dieses Artikels schätzen?

In der abschließenden Runde durften sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit Fallgeschichten auseinandersetzen. Der Text der Fallgeschichten war aber zuvor noch zu ordnen. Diese Geschichten von Lui und Maria machten den Schülern bewusst, dass hinter jedem Opfer ein Mensch mit seiner Geschichte steht.

Fazit: Es ist wichtig, über diese sehr komplexe Thematik Bescheid zu wissen, und alles zu unternehmen, dass Menschen nicht mehr Opfer der modernen Sklaverei werden.

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